Vorarlberg fÀhrt voraus: E-Autos und Hybridantriebe boomen

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Erschienen am:

15.1.2026

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15,4 Prozent mehr PKW als 2024 neu zugelassen – Vorarlberg deutlich höher als der Österreichschnitt.

Die Automobilwirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: neue Antriebe, neue Vertriebsmodelle und verĂ€nderte KundenbedĂŒrfnisse prĂ€gen den Markt, weshalb ein stabiles, rechtssicheres Umfeld statt zusĂ€tzlicher Unsicherheiten notwendig ist. „2025 brachte eine deutliche Belebung der Neuzulassungen, getragen von gewerblichen und privaten Kundinnen und Kunden, wobei alternative Antriebe an Bedeutung gewinnen und Verbrenner Marktanteile verlieren. Zugleich bleibt es aus Sicht des Fahrzeughandels zentral, technologieoffen zu bleiben, weil moderne Verbrenner und Hybridlösungen fĂŒr viele Menschen, insbesondere im lĂ€ndlichen Raum, weiterhin eine praktikable Option darstellen“, betont Rudi Lins, Obmann der FahrzeughĂ€ndler bei der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

Deutliche Zunahme bei alternativen Kraftstoffarten; Benzin und Diesel rĂŒcklĂ€ufig

Die aktuellen Zahlen zu den Pkw-Neuzulassungen in Vorarlberg zeigen eine positive Entwicklung. Mit 14.244 neu zugelassenen Fahrzeugen konnte ein Wachstum von 15,4 Prozent im Vergleich zu 2024 - deutlich ĂŒber dem Österreichschnitt von 12,3 Prozent - erzielt werden. Besonders die Zulassungen von Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien z.B. Benzin-Hybrid-Fahrzeugen (+61,9 Prozent) und rein elektrischer Fahrzeuge (+43,8 Prozent) sind in Vorarlberg deutlich gestiegen.

Reform dringend benötigt

Große Herausforderungen bereiten der Branche die komplexe und intransparente NoVA-Regelung, die spĂ€t vorgelegten GesetzesentwĂŒrfe mit Ă€ußerst kurzen Begutachtungsfristen sowie die geplante EinschrĂ€nkung der NoVA-RĂŒckvergĂŒtung beim Export, die nur in letzter Minute abgemildert werden konnte. Hinzu kommen stetig wachsende CI- und Prozessvorgaben von Herstellern und Importeuren, die hohe Investitionen, dichte Dokumentationspflichten und organisatorische Dauerbelastungen verursachen und damit Ressourcen vom KerngeschĂ€ft abziehen. „Wir FahrzeughĂ€ndler stehen fĂŒr eine Reform der NoVA, praxistaugliche EntbĂŒrokratisierung statt Symbolpolitik, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Importeuren auf Augenhöhe und eine frĂŒhzeitige, echte Einbindung der Expertise des Fahrzeughandels in politische Entscheidungsprozesse“, hebt Lins die Not der FahrzeughĂ€ndler hervor. Nichts destotrotz blicken die Vorarlberger FahrzeughĂ€ndler mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft und arbeiten mit voller Kraft daran, eine nachhaltige Entwicklung mit technologieoffener MobilitĂ€t weiterhin zu forcieren.

Förderungen E-MobilitĂ€t Auch 2023 5.000 Euro beim Kauf eines E-Autos fĂŒr Private

In der Übersicht zur E-MobilitĂ€tsförderung 2023 sind alle wichtigen Infos zur aktuellen Förderungsaktion veröffentlicht.
TIPP: Gleich informieren und rasch beantragen, bevor der Fördertopf ausgeschöpft ist. Bis zum endgĂŒltigen Kauf haben Sie neun Monate Zeit. 
WeiterfĂŒhrende Informationen und Links zur E-MobilitĂ€t sind auch auf der Seite des Landes Vorarlberg

BMF NoVA Rechner Offizieller Rechner des Bundesministeriums fĂŒr Finanzen

Mit Hilfe des NoVA Rechners des BMF (haude.at), können Sie die fĂŒr Ihr Kraftfahrzeug anfallende NoVA und motorbezogene Versicherungssteuer schnell und unkompliziert ermitteln.

Monatliche KFZ-Zulassungsstatistik

Interessieren Sie sich, wie sich die Verkaufszahlen der einzelnen Automarken monatlich entwickeln?

Die Fachgruppe veröffentlicht monatlich eine KFZ-Zulassungsstatistik, die jeweils ab Mitte Monat auf der Homepage veröffentlicht wird.

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