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Die Automobilwirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel: neue Antriebe, neue Vertriebsmodelle und verĂ€nderte KundenbedĂŒrfnisse prĂ€gen den Markt, weshalb ein stabiles, rechtssicheres Umfeld statt zusĂ€tzlicher Unsicherheiten notwendig ist. â2025 brachte eine deutliche Belebung der Neuzulassungen, getragen von gewerblichen und privaten Kundinnen und Kunden, wobei alternative Antriebe an Bedeutung gewinnen und Verbrenner Marktanteile verlieren. Zugleich bleibt es aus Sicht des Fahrzeughandels zentral, technologieoffen zu bleiben, weil moderne Verbrenner und Hybridlösungen fĂŒr viele Menschen, insbesondere im lĂ€ndlichen Raum, weiterhin eine praktikable Option darstellenâ, betont Rudi Lins, Obmann der FahrzeughĂ€ndler bei der Wirtschaftskammer Vorarlberg.
Die aktuellen Zahlen zu den Pkw-Neuzulassungen in Vorarlberg zeigen eine positive Entwicklung. Mit 14.244 neu zugelassenen Fahrzeugen konnte ein Wachstum von 15,4 Prozent im Vergleich zu 2024 - deutlich ĂŒber dem Ăsterreichschnitt von 12,3 Prozent - erzielt werden. Besonders die Zulassungen von Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien z.B. Benzin-Hybrid-Fahrzeugen (+61,9 Prozent) und rein elektrischer Fahrzeuge (+43,8 Prozent) sind in Vorarlberg deutlich gestiegen.
GroĂe Herausforderungen bereiten der Branche die komplexe und intransparente NoVA-Regelung, die spĂ€t vorgelegten GesetzesentwĂŒrfe mit Ă€uĂerst kurzen Begutachtungsfristen sowie die geplante EinschrĂ€nkung der NoVA-RĂŒckvergĂŒtung beim Export, die nur in letzter Minute abgemildert werden konnte. Hinzu kommen stetig wachsende CI- und Prozessvorgaben von Herstellern und Importeuren, die hohe Investitionen, dichte Dokumentationspflichten und organisatorische Dauerbelastungen verursachen und damit Ressourcen vom KerngeschĂ€ft abziehen. âWir FahrzeughĂ€ndler stehen fĂŒr eine Reform der NoVA, praxistaugliche EntbĂŒrokratisierung statt Symbolpolitik, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Importeuren auf Augenhöhe und eine frĂŒhzeitige, echte Einbindung der Expertise des Fahrzeughandels in politische Entscheidungsprozesseâ, hebt Lins die Not der FahrzeughĂ€ndler hervor. Nichts destotrotz blicken die Vorarlberger FahrzeughĂ€ndler mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft und arbeiten mit voller Kraft daran, eine nachhaltige Entwicklung mit technologieoffener MobilitĂ€t weiterhin zu forcieren.
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